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Es werden Posts vom April, 2018 angezeigt.

Die Beschenkte - Die sieben Königreiche (Rezension)

Inhalt Lady Katsa ist die Nichte des tyrannischen König Randas und wird von ihm als Folterknecht missbraucht. Da sie mit der Gabe des Tötens beschenkt ist, kann es niemand mit ihr aufnehmen. Doch als Prinz Bo der Lienid an den Hof kommt, ändert sich ihr Leben. Nicht nur, dass er ihr beinahe ebenbürtig ist, auch scheint er sie manchmal besser zu kennen, als sie sich selbst und ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Nur führt ihr Weg sie zu ihrem größten Feind, einem König mit ungeheuerlicher Gabe und einem Prinzen, der sich einen Weg in ihr Herz zu bahnen scheint. Dabei will sie niemals heiraten oder sich an jemanden binden. Kann das alles gut gehen oder wird sie eines Tages von ihrer Gabe übermannt und tötet alle, die ihr etwas bedeuten?
Kritik Zu Beginn hat man es sehr schwierig, da man Katsa direkt auf eine Mission begleitet, bei der sich die Ereignisse überschlagen. Man bekommt keine richtige Einführung in diese Welt, was aber wichtig gewesen wäre und so muss man beim Lesen kon…

Dacre - His Royal Highness (HRH!) (Rezension)

Inhalt Als der Kronprinz von Lichtenstein und sein Zwillingsbruder sich dazu entschließen, in Harvard zu studieren, ist Rowena zwiegespalten. Als geborene Adlige kennt sie die beiden Prinzen aus ihrer gemeinsamen Kindheit, bis Rowenas Familie untergetaucht ist, um dieser Welt zu entgehen. Deswegen erkennt der Kronprinz seine Jugendliebe Rowena auch nicht, als er sie unter falschem Namen kennenlernt. Aber kann er ihr Herz erobern, auch wenn es bedeutet, dass sie in den goldenen Käfig zurückkehren muss?
Kritik Zu Beginn bekommt man eine kratzbürstige Protagonistin präsentiert, die distanziert, ehrgeizig und vor allem frei ist. Doch das ändert sich leider im Laufe der Geschichte, da ihr nach und nach Ketten angelegt werden, auch wenn man anfangs eine andere Geschichte erwartet. Irgendwann resigniert man ein wenig enttäuscht, weil Rowena sich immer mehr zum Püppchen entwickelt, die zwar hin und wieder Anstalten macht, zu fliehen, es aber nie wirklich durchzieht. So ist sie in einer Szene…

Isch geh Schulhof - Unerhörtes aus dem Alltag eines Grundschullehrers (Rezension)

Inhalt Philipp Möller bekommt, nachdem er längere Zeit als Assistent der Schulleitung gearbeitet hat, die Chance, als Vertretungslehrer zu arbeiten. Doch mit Dienstbeginn muss er sich eingestehen, dass er dafür keineswegs bereit ist. Und das liegt nicht nur daran, dass er nie Lehramt studiert hat. Viel mehr ist es der katastrophale Zustand, in dem sich eine Grundschule im Berliner Kiez befindet, die ihn verstört und immer wieder an dem Sinn seiner Arbeit zweifeln lässt.
Kritik Es ist erschreckend, wie humoristisch die Schilderungen klingen. Aber dabei ist es traurige und äußerst alarmierende Realität. Zwischenzeitig fällt es schwer, den Geschehnissen zu folgen, weil der Autor versucht, die Sprache der Kinder zu verschriftlichen. Dabei entstehen die skurrilsten Wörter und viele muss man erst erraten. Dadurch muss man hin und wieder Pausen einlegen, um sich von den vielen Rechtschreibfehlern zu erholen, auch wenn es dadurch umso authentischer wird. Bei vielen Kindern bekommt man Mitlei…