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Windfire Rezension:

Jessie ist nicht mal 21 und muss sich um ihren krebskranken Bruder kümmern. Mit mehreren Jobs schlägt sie sich gerade so durch und kann ihren Lebensunterhalt bezahlen.
Da taucht plötzlich ein junger Mann auf und will etwas von ihr: das Amulett, das ihre Mutter Jessie vermachte. Da die Krankenhauskosten aber zu hoch sind, hat sie es verpfändet. Außerdem ist er ihr unheimlich.
Doch der Fremde lässt nicht locker und verfolgt sie. Wobei Jessie bald schon merkt, dass von Shane Hayden nicht die größte Gefahr ausgeht. Andere Männer verfolgen die beiden durch Las Vegas.
Dass die Welt nicht so ist, wie Jessie dachte, wird ihr schnell bewusst. Sie ist eine Windhexe und Shane ein Halb-Djinn. Die Männer, die sie verfolgen, sind Erdmagier und wollen das Amulett mit dem Namen des Herz des Simurgh. Für Shane geht es zusätzlich um das Leben seines Erzeugers, mit dem er im Clinch liegt, denn er liegt im Koma, was bei einem Djinn eigentlich unmöglich ist. Außerdem sind alle seine Halbbrüder, ebenfalls Djinn, wie vom Erdboden verschluckt.
Das Amulett hat besondere Fähigkeiten und diese können die Erde, wie wir sie kennen, vernichten. Da das Herz erwacht ist, geraten die Elemente aus den Fugen und drohen die Erde zu zerstören. Werden Shane und Jessie die Welt retten können? Und was hat es mit dem Verschwinden der mächtigsten Djinn auf sich?


Der Roman ist aus zwei Sichten geschrieben, was dafür sorgt, dass man sowohl Shane, als auch Jessie besser kennenlernt. Außerdem bekommt der Leser mehr Informationen, was die Spannung aufrecht erhält. Außerdem haben die Protagonisten gut ausgearbeitete Charaktere und wirken real, was man leider nicht über alle Figuren sagen kann. Man muss der Autorin aber zugute halten, dass dadurch ein Plot Twist gelingt, denn man ansonsten vorzeitig durchschaut hätte.
Schon relativ früh baut sich eine gewisse Beziehung zwischen den beiden Protagonisten auf, welche die beiden selbst nicht direkt bemerken. Es herrscht eine wirkliche faszinierende Chemie und man kann nicht abwarten, dass die beiden ein Paar werden. Ob sie ein Paar werden, wird hier jetzt nicht verraten.
Auch sind die Fantasywesen interessant, da es sie so noch nirgends gibt. Leider lernt man nicht allzu viel über die anderen Wesen, so die Faye, die aus Wasser bestehen. Der Leser bekommt nur eine grobe Übersicht über die Übernatürlichen, wobei es dafür sorgt, dass man nur noch mehr erfahren möchte.
Der Schreibstil ist sehr gelungen und es fällt einem relativ leicht, das Buch zu lesen. Natürlich trägt auch die interessante Thematik und die gelungenen Protagonisten zu einem schönen Leseerlebnis bei.
Ganz nebenbei muss das wunderschöne Cover genannt werden, was von vornerein verzaubert und Lust auf den Roman macht.

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