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Very Bad Liars (Rezension)

 Inhalt

Spring Break - eigentlich die perfekte Gelegenheit, den Unistress hinter sich zu lassen. Wären da nicht Ereignisse in der Wasservilla. Das FBI hat die Ermittlungen übernommen und die Studenten an die Halbinsel gekettet. Statt vor den Kings und ihren Gefühlen fliehen zu können, ist Mable ihnen mehr denn je ausgeliefert. Und dabei hat es nie mehr Gründe gegeben, aneinander zu zweifeln.
Und trotzdem wollen die Kings, dass Mable eine Wahl trifft. Aber kann sie wirklich einen von ihnen wählen, wenn sie sich damit gegen die anderen entscheidet? Und wer, verdammt nochmal, ist Zayn?

Kritik

Obwohl bei mir einige Monate zwischen Band zwei und Band drei liegen, wurden einem die Ereignisse gleich wieder ins Gedächtnis gerufen. Das liegt auch daran, das das Buch genau dort wieder ansetzt, wo der Vorgänger aufhörte. Man ist quasi mitten im Geschehen, was die Spannung gleich in die Höhe treibt. Dazu trägt auch bei, das der Anfang nicht aus Mables Sicht geschrieben ist, sodass man sich erst nicht sicher sein kann, wo sie ist und ob sie in Ordnung ist. Umso rührender sind die Sorgen, die sich vor allem Jaxon um Mable macht. Es ist, als erhasche man für einen kurzen Moment einen Blick hinter seine Maske. Und genau das ist es auch, was das Interesse und die Faszination von Jaxon und den Kings nur noch steigert. Denn der Schein kann trügen.
Das ist etwas, was man als Leser mit Mable gemeinsam hat und wodurch man sich besser in sie hineinversetzen kann. Gleichzeitig fällt es zeitweise ein wenig schwer, sie zu verstehen. Dass sie keine Wahl treffen möchte, um sich nicht gegen jemanden entscheiden zu müssen, ist verständlich. Dass sie aber keinerlei Präferenz zu haben scheint, wirkt dann doch ein wenig unglaubwürdig. Ich für meinen Teil habe definitiv eine Präferenz und wüsste sofort, wen ich wählen würde.
Dieser Teil hat eine ganz eigene Spannung, die diesmal nicht vom Spiel herrührt. Es ist ein wenig schade, das dieses immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird, da es abartig, aber auch faszinierend und spannend war. Vielleicht ändert sich das in den nächsten Teilen ja noch. Dafür gibt es jetzt Mordermittlungen und Intrigen, die die Stimmung auf eine ganz andere Art und Weise aufpeitschen. Anders, aber auch sehr gelungen und vor allem abwechslungsreich.
Das Ende ist aber ein ziemlich krasser Cliffhanger. Was erst angedeutet wird, ist erst unglaubwürdig und ich bin froh, das mich meine Menschenkenntnis nicht im Stich gelassen hat. Aber was dann wirklich passiert, ist umso erschreckender und man möchte am liebsten sofort weiterlesen.

Fazit

Spannend. Faszinierend. Und ultrahot. Die Kings bringen nicht nur Mable um ihren Verstand.






Autorin: J. S. Wonda
Seiten: 344
Verlag: Federherz Verlag

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