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Warrior Cats - Ort ohne Sterne (Rezension)

 Inhalt

Verzweifelt versuchen die Katzen zu verstehen, was geschehen ist. Als ihnen klar wird, dass Eichhornschweif entführt wurde, setzen einige alles daran, sie zu befreien. Nur müssen sie dafür einen Weg zu dem Ort des Grauens finden - in den Wald der Finsternis.
Einige mutige Katzen wagen die schier unmögliche Mission, um Eichhornschweif und den DonnerClan-Anführer Brombeerstern zu retten. Aber haben sie wirkliche eine Chance gegen Aschenpelz im Wald der Finsternis?

Kritik

Zu Beginn wird noch viel darüber gerätselt, was wohl geschehen ist. Da der Leser dies zum Ende vom vorigen Band miterlebt hat, hat man nicht wirklich Verständnis für jene Katzen, die Eichhornschweif eine Mittäterschaft unterstellen wollen. Auch wenn es vielleicht Anzeichen dafür gegeben haben mag.
Obwohl es schon Band fünf in dieser Staffel ist, wird man weder mit den Protagonisten noch mit den Clans an sich warm. Das mag auch daran liegen, dass die Missionen die auserwählten Katzen immer wieder in die Fremde führen und sich das Geschehen über mehrere Clans erstreckt. Dadurch verliert man aber den Bezug und die emotionale Bindung zu den Clans und hat bald keinen Überblick mehr darüber, wer jetzt zu welchem Clan gehört und in welcher Beziehung die Katzen zueinander stehen. Vielleicht werden auch genau deswegen jetzt gerade die Clans an sich infrage gestellt und stehen am Rande des Abgrunds.
Was die Katzen und ihre Charaktere angeht, fühlt man sich manchmal ein wenig wie ein Ältester und würde sich am liebsten neben Graustreif zusammenrollen und über die gute alte Zeit tratschen. Alles scheint irgendwie immer wieder zu kommen und so verwundert es wenig, dass sich clanübergreifende Liebesgeschichten anbahnen, wobei beide Katzen sehr vehement dagegen ankämpfen.
Den Autorinnen ist es gelungen, die Geschichte rund um den Wald der Finsternis aufregend, spannend und originell zu erzählen. Es wirkt nicht im mindesten so, als würden sich die Ereignisse der vierten Staffel wiederholen. Das liegt auch daran, dass ganz neue Ereignisse geschehen, weswegen es nie langweilig wird.

Fazit

Absolut gelungener Band der Reihe, der dafür sorgt, dass man das Staffelfinale sofort lesen will.






Autorin: Erin Hunter
Seiten: 320
Verlag: Beltz&Gelberg

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