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Bis(s) in alle Ewigkeit (Rezension)

Inhalt

Beau zieht vom sonnigen Phoenix ins verregnete Forks, damit seine Mutter mit ihrem neuen Freund, dem Baseballspieler Phil, wegziehen kann. Dabei mag Beau weder Regen noch Forks.
In der High School sieht er dann zum ersten Mal Edythe, die ihm den Atem raubt und er verliebt sich sofort in das in sich gekehrte Mädchen. Doch welches Geheimnis hüten sie und ihre Familie? Und wird er ihr Herz erobern können oder sind die Barrieren zwischen ihnen zu groß?

Kritik

Die Grundidee von Autorin Stephenie Meyer ist interessant, da sie die Geschlechter getauscht hat, weil viele an Bella kritisiert haben, sie sei eine antifeministische Heldin. Durch den männlichen Protagonisten zeigt die Autorin, dass auch ein Mann von einer Frau beschützt werden kann und es in "Twilight" nicht um die Geschlechter sondern um Mensch und Vampir, also um die unterschiedlichen Spezien, geht.
Immer wieder bin ich von der Story abgeschweift, weil ich die Figuren, sobald sie genannt werden, mit den Originalen verglichen habe und es mir manchmal schwer fiel, sich die neuen Charaktere vorzustellen. Es ist vor allem am Anfang nicht so schlimm, da die anfängliche Handlung identisch mit "Bis(s) zum Morgengrauen" ist. Später aber nimmt die Handlung einen anderen Weg und es wird mehr als spannend, denn Edythe und Beau sind ein echt süßes Paar.
Die beiden wirken aber auch etwas grotesk, weil Beau immer wieder versucht, Edythe zu schützen. Er ist der Mann und will das Mädchen beschützen, auch wenn sie so viel stärker ist. Man merkt den Unterschied aber auch in der Beziehung zwischen Beau und Charlie. Charlie ist eher neugierig statt beschützerisch zu sein, wie es Väter vor allem bei ihrer einzigen Tochter meist sind.
Auch mag ich persönlich Jasper aka Jessamine jetzt lieber. Sie wirkt sympathischer und ein wenig offener als Jasper, dafür wirkt die Freundschaft zwischen Beau und Archie nicht mehr ganz so innig und natürlich. Was vielleicht auch einfach an Archie liegt, da er seine Fähigkeit noch extremer zu nutzen scheint als Alice.

Fazit

Eine fantastische Möglichkeit, um sich erneut in Bella und Edward oder in diesem Fall Beau und Edythe zu verlieben und all die Charaktere ins Herz zu schließen. Es ist das, was sich Fans immer wünschen. Das Lieblingsbuch erneut zu lesen, als wäre es das erste Mal und sich erneut in die Geschichte und die Charaktere zu verlieben. Das hat uns Stephenie Meyer anlässlich zehn Jahre "Twilight" geschenkt. Danke Stephenie!


Autorin: Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen Verlag
Jahr: 2015
Seiten: ca. 436

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