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Ich und die Heartbreakers (Rezension)

Inhalt

In Stellas Leben dreht sich alles um den Krebs ihrer Schwester Cara. Da ist es auch nicht weiter wichtig, dass sie und ihr Bruder Drew bis in die nächste Großstadt fahren, nur um für Cara zum Geburtstag Autogramme ihrer Lieblingsband zu bekommen. Und das, obwohl es für Drew und Stella kaum eine schlechtere Musik gibt.
Konfrontiert mit den Jungen stellt Stella fest, dass ihre Welt nicht nur schwarz und weiß ist und ein unglaubliches Angebot stellt sie vor die Chance ihres Lebens. Kann Stella Cara verlassen und ihr Leben endlich leben oder bleibt sie bei ihrer todkranken Schwester?


Kritik

Zu Beginn wird man mit Caras Krebs konfrontiert und sofort überdenkt man den Eindruck einer seichten Sommerlektüre, den man durch das Cover gewinnen konnte. Doch durch einen sehr guten Schreibstil und vieler lustiger Momente bekommt man eine gelungene Mischung, die das wahre Leben widerspiegelt.
Stella ist von Anfang an eine nette, fürsorgliche Person, die ihre Schwester über alles stellt, aber genau das sorgt dafür, dass sie sich selbst aus den Augen verliert. Dank Cara bekommt sie aber die Chance, sich selbst besser kennenzulernen und ein eigenes Leben aufzubauen. Diese Zerrissenheit seitens Stella ist sehr realistisch und glaubhaft beschrieben, sodass man sich in sie hineinversetzen kann. Neben der ernsten Thematik des Krebs gibt es immer wieder heitere Szenen, durch die man Caras hartes Schicksal hin und wieder vergisst, was aber natürlich wirkt, wodurch es nicht stört.
Die Heartbreakers sind anfangs ziemlich glatt - man bemerkt keine Fehler oder Probleme. Damit schafft es die Autorin, echte Stars zu skizzieren, hinter deren Fassade man erst nach und nach blicken kann. Wie die vier Jungs könnte es jedem Promi ergehen und man bekommt das Gefühl, als wären sie real und man würde wirklich hinter die Fassade einer erfolgreichen Band blicken.
Mit viel Witz und Charme entführt einen die Autorin in eine Welt, die keiner von uns kennt, die viele aber kennenlernen wollen. Sie weckt damit Sehnsüchte, die in ihrer Geschichte weder durch die Realität zerstört, noch deutlich verharmlost werden.


Fazit

Ein Roman, der das Leben widerspiegelt. Das Durchleben eines harten Schicksals, das erste Mal auf eigenen Beinen stehen und die erste große Liebe mit all ihren Fehlern. Stella ist es wert, eine Weile zwischen den Buchdeckeln zu verweilen.





Autorin: Ali Novak
Seiten: 416
Verlag: cbt

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