Direkt zum Hauptbereich

Alabasterball - der Fluch der letzten Küsse (Rezension)

Inhalt

Amy bekommt eine Einladung zum Alabasterball und dem damit verbundenen Wettkampf. Den neuen Siegern winkt die Erfüllung eines Wunsches.
Amy glaubt nicht so wirklich dran, doch nachdem ihre Schwester ihre Einladung geklaut hat und nach ihrer Teilnahme am Alabasterball verschwunden ist, setzt die alles daran, einen der Teilnehmer des nächsten Jahres ausfindig zu machen, um ebenfalls am Alabasterball teilnehmen zu können. Sie muss herausfinden, was ihrer Schwester zugestoßen ist.
Doch auf Kallystoga ist alles anders, als es scheint...


Kritik

Allein das Cover ist denn Kauf wert und verzaubert den Leser noch vor dem ersten Wort.
Amy ist eine sehr angenehme Protagonistin, mit der man sich für identifizieren kann. Es ist auch Recht hilfreich, das man zu Beginn erlebt, was geschehen ist, bevor Sunny verschwand. Dadurch bekommt man ein Gefühl für die Schwestern und findet leichter in die Geschichte hinein.
Die Geschehnisse auf Kallystoga sind überraschend und spannend und man fliegt quasi durch die Seiten. Der gesamte Wettkampf findet innerhalb von drei Tagen statt. Nur das Regelwerk ist ein wenig undurchschaubar, da sie Punkte scheinbar willkürlich vergeben werden.
Die spätere Auflösung ist nicht ganz befriedigend, da man etwas anderes erwartet hätte. Es ist nicht schlecht gemacht und auch nicht vorhersehbar, nur rechnet man mit etwas ganz anderem und ist dann ein wenig enttäuscht, das es doch ganz anders kommt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sorgt dafür, das man die Geschichte nur so verschlingt und tief in die Welt von Kallystoga eintaucht. Es ist traumhaft, wie es der Autorin gelingt, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Man kann sich Kallystoga praktisch vorstellen und erlebt die Geschichte zusammen mit Amy, statt nur darüber zu lesen.
Das Ende bleibt recht lange ein Rätsel, auch weil erst sehr spät alles aufgedeckt wird. Das ein oder andere ahnt man schon, aber es ist ein sehr schönes und passendes Ende. Auch wenn man nicht will, das die Geschichte endet.

Fazit

Ein traumhaft schöner Roman, der einen in seinen Bann zieht und einfach nur verzaubert.






Autorin: Beatrix Gurian
Seiten: 392
Verlag: Arena

Kommentare