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Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen. (Rezension)

Inhalt

Von jetzt auf gleich ändert sich Lenis Leben für immer. Schleichend übernehmen Angst und Panikattacken der Kontrolle über ihr Leben und schon bald kommt sie mit der Welt nicht mehr zurecht. Nur wie soll sie damit umgehen, wenn ihr alles zu viel wird?

Kritik

Zu Beginn lernt man Leni so kennen, wie sie war, wodurch der Wandel umso stärker auffällt. Der Autorin gelingt es, Lenis Gefühle so zu beschreiben, dass man mit ihr fühlen kann und sie versteht, auch wenn man sich ihr Leiden kaum vorstellen kann.
Besonders herausragend sind die Tagebucheinträge, die einige Seiten dieses Romans füllen. So liebevoll und ansprechend gestaltet, treffen die genau ins Herz und verleihen der Geschichte eine ganz neue Tiefe. Spätestens dank ihnen ist man Leni nahe und durchlebt ihre Geschichte mit ihren Augen. Es ist nicht labert so, als lese man bloß über sie. Man erkennt es mir ihre und dadurch kann man das Buch kaum aus dem Händen legen.
Die Geschichte rund um Matti, der am erinnert unheilbaren Krankheit leidet, ist einfach nur herzerwärmend, auch wenn sich dadurch der Fokus der Geschichte verschiebt.
Aber gerade dadurch wird es für den Leser nur noch erlebbarer, da man einiges aus eigener Erfahrung kennt. Außerdem ist es auch sehr eindrucksvoll, Lenis Krankheit in der realen Welt zu erleben, was aber auch ziemlich erschreckend ist.

Fazit

Absolut herzzereißend und emotional berührender Roman über psychische Erkrankungen und die Qual, mit der Betroffene leben müssen.



Autorin: Ava Reed
Seiten: 320
Verlag: Ueberreuter Verlag

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