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Dark Elements - Steinerne Schwingen (Rezension)

Inhalt

Layla ist kein normales Mädchen. Als Tochter einer Dämonin und eines Wächters lebt sie bei einem Clan in D.C. Schon von klein auf an hat man sie gelehrt, ihre dämonische Seite zu hassen und sich minderwertig zu fühlen.
Das einzige, was sie zur Arbeit der Wächter, auch Gargoyles genannt, beitragen kann, ist, dass sie Dämonen markieren kann. Aber als ihr dann Roth, ein Hohedämon, begegnet, der ganz andere Absichten zu haben scheint, als die Menschheit ins Verderben zu stürzen, beginnt sie an ihrem Weltbild zu zweifeln. Ist die Welt wirklich so schwarz und weiß?

Kritik

Ich liebe Bücher, in denen genau das Schwarz/Weiß-Denken kritisiert wird und genau das ist hier der Fall. Man kann es sich einfach machen oder aber hinter die Fassaden blicken und schnell muss man merken, dass es oftmals Ansichtssache ist.
Layla ist gefangen in ihren Gefühlen, auch wenn sie keinem Jungen zu nahe kommen kann. Nicht, wenn sie nicht seine Seele stehlen will. Denn sie liebt Zayne, ihren besten Freund und Wächter, dessen Seele rein ist. Und dann ist da auch noch Roth, der sie durcheinanderbringt und ihr aber auch nahe sein kann, da er keine Seele mehr hat.
Dass man mit ihr gemeinsam hinter die Geheimnisse ihrer Vergangenheit kommen muss, macht es umso spannender. Hinzu kommen actionreiche Szenen, in denen sie gegen Dämonen aller Art kämpfen muss. Und selbst die Guten treffen mal falsche Entscheidungen und machen das Ende unvorhersehbar.
Zwar ist das Ende überraschend und doch bleibt relativ offen, wie die Geschichte weitergehen wird. Es wirkt so, als hätte der große Showdown bereits stattgefunden. Dadurch ist es nicht ganz so drängend, den nächsten Teil zu lesen, auch wenn einige Fragen offen bleiben.
Laylas Drang nach Normalität ist fragwürdig. Zwar kommt sie sich in der Schule nicht so minderwertig vor, aber eigentlich geht doch niemand freiwillig in die Schule. Wieso dann eine Halbdämonin, die damit einer Versuchung ausgesetzt ist? Die Antwort wird in diesem Teil zumindest nicht gegeben.
Man ist gefesselt vom Schreibstil der Autorin und liest gerne weiter, auch wenn es gegen Ende der Kapitel manchmal zäh wird und man sich durch die ein oder andere Stelle fast schon durchkämpfen muss. Da hilft die Liebe zu Layla, Roth und Zayne, die sich alle drei einen Platz im Leserherz erarbeitet haben. Und dann wäre da noch die Riesenschlange Bambi, die einen ganz besonderen Platz bekommt. Liebend gern würde ich sie bei mir aufnehmen.
Die Geschichte mit den Gargoyles und den Dämonen ist noch nicht ausgelutscht und es macht Spaß, sich auf neue Wesen einzulassen. Schade ist es dabei aber, dass man nicht allzu viel von der Vergangenheit erfährt und immer wieder feststellen muss, dass nicht alles wahr ist, was man erfährt. Ich hoffe, dass man in den nächsten Bänden mehr über die Entstehung der beiden Arten und ihre Historie erfährt. Immerhin werden die Dämonen und vor allem die Wächter recht gut beschrieben, sodass man eine ungefähre Vorstellung beider Arten hat, auch wenn vor allem bei den Dämonen noch einiges nachzuholen ist, aufgrund der vielen Arten, die es gibt.

Fazit

Mehr als lesenswert!!! Ein fantastischer Auftakt in eine neue, aufregende Welt.



Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seiten: 368
Verlag: HarperCollins

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