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Die Ältern (Hörbuchrezension)

 Inhalt

So langsam werden die Pubertiere erwachsen und brauchen ihre Eltern immer weniger. Aber was macht das mit den Eltern, wenn sie von ihrem Nachwuchs kaum mehr gebraucht werden und sich plötzlich ihres Alters bewusst werden? Und wie verändert sich deren Leben?

Kritik

Wie schon die vorigen Bände darf man auch diesen Teil nicht allzu ernst nehmen. Auch wenn man zugeben muss, dass einige beschriebene Alltagssituationen einem doch sehr bekannt vorkommen. Es ist gerade dieses Vertraute, was die Geschichten rund um die Pubertiere und ihre Eltern so ansprechend macht. Zum einen erkennt man sich in den erwachsen werdenden Pubertieren wider. Zum anderen sind es auch gerade die Eltern, deren Verhalten und Tricks man teilweise aus dem eigenen Leben kennt. Dadurch ist es umso lustiger, da man eben eine persönliche Verbindung zu den Figuren aufbauen kann.
An manchen Stellen fragt man sich dann aber doch, ob es nicht ein wenig übertrieben ist, gerade weil sich die ein oder andere Figur teils sehr naiv und unglaubwürdig verhält.
Neben der Veränderung innerhalb der Familie kommt es auch zu einer Veränderung der Wohnverhältnisse, wodurch der Autor auch einen guten Vergleich zwischen Stadtleben und Landleben zieht und führt bei beidem schonungslos die Vorurteile vor. Die teilweise wahrer sind, als man meinen möchte.
Es dauert ein wenig, bis man sich daran gewöhnt, dass zwischendurch auch immer wieder kurze Dialoge kommen, die bei der Tonaufnahme entstanden sind und sich zwischen dem Autoren und den Mitarbeitern des Hörbuchverlags abzuspielen scheinen. Zu Beginn stört es, aber nach und nach gewöhnt man sich daran und entwickelt eine Sympathie für den Autoren, da er so locker rüberkommt.


Fazit

Eine locker leichte Erzählung über das Älterwerden aller Familienmitglieder. Gut zum Lachen und zur Selbstreflexion.




Autor: Jan Weiler
Länge: ca. 2h 55 Minuten
Verlag: Piper / der Hörverlag

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