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Kurzmeinung zu "Down on my knees"

 Im Rahmen einer Autorenchallenge hat Mia Caron die Kurzgeschichte "Down on my knees" verfasst.
Es befasst sich mit einer SM Beziehung zwischen einem Dozenten und seiner Studentin, was erstmal nichts schlechtes ist. Und da man von vornherein darum weiß, liest man es ja auch nur, wenn es einen nicht stört.
Was mich dann aber störte, sind einige der Details. Zum einen der Aspekt, das eine Art wissenschaftliche Arbeit rund um die Entstehung dieser Beziehung gestrickt wurde. Dass eine Universität so etwas als Art wissenschaftliche Arbeit durchgehen lässt, ist schon ziemlich weit hergeholt. Und dann ist da noch das Verhalten der Figuren, die sich ständig widersprechen. Ganz davon abgesehen, dass der Dozent definitiv kein guter Dom ist und sie besser weglaufen sollte. Statt ihre Grenzen auszutesten oder zu respektieren, schießt er über das Ziel hinaus, was das Vertrauen endgültig zerstören müsste. Aber sie ist ja auch nicht da, weil sie ihm vertraut oder es wirklich will.
In meinen Augen - und mit der Erfahrung durch andere Bücher dieses Genres - wird hier ein ganz toxisches und falsches Bild einer SM Beziehung präsentiert. Dementsprechend ist es ganz gut, das es nur eine Kurzgeschichte ist.
Und mit dem letzten Satz zerstört die Autorin das letzte bisschen Sympathie, was man gerade noch so für den Dozenten übrig hatte.
Diese Geschichte war leider so gar nicht mein Fall.

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