Direkt zum Hauptbereich

Crush (Rezension)

 Inhalt

Grace ist zurück und während sie noch herauszufinden versucht, was sich alles geändert und welche Fähigkeiten sie nun hat, droht eine neue Gefahr für sie und ihre Freunde. Nichts scheint wichtiger, als dass sie schnellstmöglich ihre Fähigkeiten zu beherrschen lernt. Doch schon bald muss sich Grace fragen, wem sie wirklich trauen kann und was sie bereit ist zu opfern, um jene zu retten, die sie liebt.

Kritik

Es beginnt für den Leser sehr verwirrend, da Grace ganz normal durch die Flure der Katmere Academy läuft, was nach dem Ende von Band 1 schier unmöglich scheint. Diese Verwirrung ist aber eine Gemeinsamkeit, die man mit Grace hat, da diese sich an nichts erinnern kann. Dass niemand eine wirkliche Antwort auf ihre Fragen hat, sorgt nur dafür, dass man umso gespannter darauf ist, dass sie alles wichtige herausfindet.
Und es gibt eine ganze Menge an Überraschungen, die nach und nach offenbart werden. Manche sind gut, andere nicht und bei manchen ändert sich die Beurteilung im Laufe der Geschichte. Der eigene moralische Kompass muss ebenso wie der von Grace mehrfach überdacht werden.
Besonders spannend und lustig sind die Szenen zwischen Grace und einer ganz bestimmten Person. Den Namen zu nennen würde spoilern. Viele Szenen werden so viel besser durch die Streitereien und Neckereien, auch wenn Jaxon deswegen insgesamt ein wenig zu kurz kommt.
Grace wächst immer mehr in die Rolle einer selbstbewussten und schlagfertigen, jungen Frau hinein, die sich auch nicht von ihrem Vampirfreund bevormunden lässt. Jedes Mal, wenn sie den Jungs die Leviten liest, könnte man sie einfach nur feiern. Und nicht nur Grace mutiert zur mutigen Heldin, die sich nicht von anderen bevormunden lässt. Gerade diese Ausgeglichenheit zwischen all den Figuren sorgt dafür, dass man sich richtig wohl an der Katmere Academy fühlt und viele Figuren ins Herz schließt. Umso tragischer ist dann ein schrecklicher Unfall, der einen schockiert und fassungslos zurücklässt. Nur damit die Autorin dann mit noch mehr Horror um die Ecke kommt und einen negativ überrascht. Graces Stärke ist unglaublich und man fliegt nur so durch die letzten ca. 100 Seiten, weil viel zu viel passiert und auf dem Spiel steht, als dass man beruhigt das Buch zur Seite legen könnte.
Wie auch Band 1 vereint Crush eine richtig tolle Story mit nostalgischem Flair und fantastische Figuren, die auch gerne mal sarkastisch oder selbstironisch sein können und dabei den Zeitgeist treffen. I love it!
Das Ende ist wirklich mörderisch gut und obwohl man ein wenig aufatmen kann durch eine der letzten Enthüllungen, endet es mit einer krassen Erkenntnis, sodass man sofort zum Folgeband greifen möchte, der aber erst in ein paar Monaten erscheint. Glücklicherweise steht mittlerweile fest, dass die Reihe mindestens sechs Bände umfassen wird. Und ich hoffe, dass ein gewisser Wolf noch eine Abreibung erhalten wird.
Der Autorin gelingt es, genug zu offenbaren, um den Leser an die Geschichte zu fesseln und gleichzeitig ausreichend Geheimnisse im Dunkeln zu lassen, damit man nicht hinter die Motive der einzelnen Figuren kommt. Ganz zu schweigen davon, dass viele Wendungen verdammt überraschend kommen.



Fazit

Der Autorin gelingt es erneut, den Leser mit ihrem tollen Schreibstil, der lockeren Art und den fantastischen Figuren zu verzaubern. Band 3 muss schnellstmöglich folgen!!!







Autorin: Tracy Wolff
Seiten: 768
Verlag: dtv

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Very Bad Kings (Rezension)

 Inhalt Für Mable geht ihr größter Traum wahr, als sie das Stipendium für die renommierte Kingston University bekommt. Alles scheint sich endlich in ihrem Leben zu verbessern, bis die fünf Kings in ihr Leben treten. Sie sind reich, verdorben und regieren über den Campus. Und die Stipendiatinnen sind die Figuren in ihrem Spiel. Ein Spiel, das vier Stipendiatinnen vernichten wird. Ein Spiel, das nur der Unterhaltung der Elite dient. Kann Mable gewinnen oder wird sie zwischen den Kings untergehen? Und wie hoch ist der Preis? Kritik Der Prolog gibt einem schon eine ungefähre Ahnung, wohin die Reise gehen wird, was zwar ein wenig die Handlung vorweg greift, es aber nicht weniger spannend macht. Zum einen vergisst man bei all den Ereignissen schon sehr bald, was genau geschehen wird und zum anderen ist man nur umso interessierter an den Hintergründen und was alles zwischen ihnen passieren wird, um dorthin zu gelangen. Mable ist anfangs eher schüchtern und zurückhaltend, womit man sich al...

Blood of Hercules - Berühre sie und stirb (Werbung / Rezension)

 Inhalt Alexis kämpft mit ihrem Bruder Charlie ums Überleben, während die Welt von Spartanern und Titanten bevölkert wird. Nach der Rückkehr der Titanen, gaben sich auch die Spartaner wieder der Welt zu erkennen, übernahmen die Herrschaft und versuchten, die Titanen unschädlich zu machen. Umgeben von all diesen Katastrophen bleibt für Menschlichkeit wenig Platz und Alexis einzige Hoffnung besteht darin, zu einer der besten Schülerinnen ihres Alters zu werden, um an eine der wenigen noch existierenden Universitäten zu gelangen. Als sich dann aber ihre wahre Natur zeigt, muss sie stattdessen an die spartanische Kriegsakademie und dort um ihr Überleben kämpfen. Zu allem Übel wird ihr das Crimson Duo, ein weltweit bekanntes, mörderisches Duo als Mentoren an die Seite gestellt. Monster, denen sie nie begegnen wollte und vor denen sie fliehen sollte. Doch was, wenn es noch viel schlimmere Monster auf sie abgesehen haben?   Kritik Den Inhalt zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten...

Sinister Crown - Brave Mädchen tun das nicht (Rezension)

 Inhalt Nachdem Maeve ohne Gedächtnis und mit Blessuren am Körper in einem Feld aufgewacht ist, versucht sie sich ein Leben an der renommierten Campbell University aufzubauen. Sie möchte nichts lieber, als in der Menge unterzugehen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dummerweise geht das bereits am ersten Tag schief, als sie in eine Situation mit dem spanischen Kronprinzen, seinen Bodyguards und einer scheinbar hilflosen Frau platzt, die sie definitiv nicht sehen sollte. Um ihre Verschwiegenheit zu sichern, soll Maeve die Fake-Freundin des Prinzen spielen, der sie nicht leiden kann und mit seinem Lebensstil nicht aufhören wird. Und während sie gegen sein Lebensstil und ihre aufkeimenden Gelüste ankämpft, merkt sie schon bald, dass weitere Gefahren lauern, die ihren Ursprung in ihrer Vergangenheit zu haben scheinen... Kritik Zwar gibt einem der Prolog einen groben Eindruck von Maeves Vergangenheit, aber letztendlich tappt man mit ihr gemeinsam im Dunkeln. Es ist frustrieren...