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Mutter ruft an (Hörbuchrezension)

 Inhalt

Wenn das Telefon bei Bastian Bielendorfer klingelt und seine Mutter am Apparat ist, dann wird aus dem Erwachsenen wieder das Kind. Zwischen Bemutterung und pensionierten Lehrern, die mit dem sich wandelnden Alltag so ihre Probleme haben, ist alles dabei und es entstehen herrlich komische Situationen, die man sich einfach nicht ausdenken kann. Mutter ruft an. . .

Kritik

Gleich zu Beginn gelingt es dem Autoren, der auch der Sprecher des Hörbuchs ist, den Hörer für sich zu gewinnen und ihn innerhalb der ersten Minuten zum Lachen zu bringen. Ob es an den urkomischen Situationen und Gesprächen mit seinen Eltern, vorrangig seiner Mutter, liegt oder daran, dass man einiges davon aus dem eigenen Leben kennt, mag ich nicht zu beurteilen. Dadurch ist man aber sofort bei der Sache und kann das Hörbuch einfach nur genießen.
Die Kapitel sind knackig und gleichzeitig hat man das Gefühl der Vollständigkeit, was es einerseits realistisch und andererseits umso lebendiger macht. Die vorkommenden Personen werden so nahbar porträtiert, dass man sich die Situationen bildlich vorstellen kann, was es nur umso lustiger und besser macht. Ganz davon abgesehen, dass einige wirklich lustige und unvorstellbare Dinge passieren, die einen überraschen und, manchmal ungewollt, zum Lachen bringen. Es ist kaum vorstellbar, dass das Erlebnis beim Lesen genauso gut ist wie beim Hören, daher kann ich jedem nur das Hörbuch empfehlen.


Fazit

Ein herrlich komisches Hörbuch über das Leben und die Beziehung von Erwachsenen zu ihren Eltern. Absolut empfehlenswerter Hörspaß.


Autor: Bastian Bielendorfer
Länge: 4 Stunden 13 Minuten
Verlag: OSTERWOLDaudio

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