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Warrior Cats - Wolken (Rezension)

 Inhalt

Der Fluss-Clan droht, auseinander zu brechen und alles hängt von der jungen Heilerkatze Frostpfote ab. Als eine neue Krise bei den Clans auftritt, fallen auch die Probleme des Fluss-Clans auf und schon bald ist der Friede am See bedroht. Kann Frostpfote den Fluss-Clan und dadurch auch alle anderen Clans retten oder ist die marge Kommunikation vonseiten des Sternen-Clans ein schlechtes Omen?


Kritik

Die Geschichte setzt gleich nach dem Ende des vorigen Bandes an, sodass man schnell wieder hineinfindet. Dass sich nicht nur auf die Probleme des Fluss-Clans konzentriert wird, ist sehr gut, da es dadurch nicht langweilig wird. Stattdessen erden die fast schon alltäglichen Probleme anderer Katzen die Erzählungen. Während der eine Clan auseinander zu brechen droht, geht der Alltag in den übrigen Clans weiter. Ein Alltag, der auch von den Änderungen des Gesetzes der Krieger dominiert wird und für neue Probleme sorgt.
Während Nachtherz sich im Donner-Clan nicht wilkommen fühlt, kämpft Sonnenstrahl mit ihren Gefühlen zur ihrer Familie und ihren Freunden, von denen sie sich verraten fühlt. Aufgrund einer clanübergreifenden Mission finden diese beiden Außenseiter zueinander und es ist schön, sie aufblühen zu sehen. Gleichzeitig merkt man, wie wenig diese jungen Katzen eigentlich verstehen und wie wenig Mühe sich die älteren Katzen geben, diese Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.
Schwerer wiegt die Missfallen einzelner Katzen gegen die Änderungenam Gesetz der Krieger, die zu Unstimmigkeiten und Problemen führen. Vor allem Katzen im Schatten-Clan scheinen hiermit zu hadern und ein ungutes Gefühl keimt auf, dass es zu größeren Komplikationen führen wird.
Während die ständigen Perspektivwechsel ein Merkmal dieser Reihe ab der zweiten Staffel sind, stört es den Spannungsaufbau vor allem im mittleren Teil des Romans. Gleichzeitig muss man einfach weiterlesen, da man unbedingt erfahren möchte, wie es in dem jeweiligen Clan weitergeht. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass man geliebte Clans nicht wirklich verlässt, auch wenn der Fokus derzeit auf dem Fluss-Clan liegt.
Die Entwicklung einzelner Figuren bricht einem praktisch das Herz und man möchte endlich wissen, was wirklich mit ihnen los ist. Leider ist hierfür kein Raum, was sehr schade ist. Gerade weil man diese Figuren sehr gut kennt und bereits vor langer Zeit ins Herz geschlossen hat. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklungen hier nachvollziehbarer und positiver sein werden als zuletzt.
Gerade gegen Ende erkennt man den Wert der drei Protagonisten. Das Ende ist einerseits vorhersehbar, aber dann doch überraschend und lässt den Leser schockiert zurück. Den Autorinnen gelingt es wieder einmal hervorragend, einen fantastischen Handlungs- und Spannungsbogen über die gesamte Länge des Romans zu spannen. Nach dem Ende möchte man sofort weiterlesen und es ist eine schiere Qual, bis zum nächsten Buch warten zu müssen.


Fazit

Wieder mal ein herausragendes Werk, dass bis zur letzten Seite zu begeistern weiß und drei neue Katzen die Herzen der Leser gewinnen lässt.




Autorinnen: Erin Hunter
Seiten: 320
Verlag: Beltz & Gelberg

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