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Shelter (Werbung/Rezension)

 Inhalt Aus einer Partylaune heraus beschließen Benny und seine Freunde, eine Verschwörungstheorie in die Welt zu setzen, um den Leuten zu zeigen, wie leichtgläubig sie sind. Erste Zweifel kommen der Clique, als die Verschwörungstheorie ein Eigenleben entwickelt und ein Fremder die Federführung übernimmt. Schon bald wird aus einer lustigen Idee im Netz eine reelle Gefahr und die Freunde müssen sich Fragen, wie sie den Irrsinn noch beenden können. Doch geht das überhaupt noch? Kritik Zu Beginn braucht es ein wenig Zeit, bis man mit den Figuren warm wird. Das liegt vor allem auch daran, das wichtige Informationen angedeutet aber nicht erklärt werden. Dadurch kann man die Figuren nicht greifen und es fällt schwer, sie ins Herz zu schließen. Zum Einen liegt es daran, das unsere Hauptfigur Benny, vieles davon selbst nicht kennt. Da wir aber auch nicht allzu viel über seine eigene Vergangenheit erfahren, soll damit wohl auch der Überraschungseffekt gewahrt bleiben. Obwohl schon der Klapp...

365 Tage mehr (Werbung/Rezension)

  Inhalt Das Leben als Ehefrau eines der mächtigsten Mafiabosse ist schwer genug, was Laura am eigenen Leib erfahren musste. Die Ereignisse haben Laura und Massimo verändert und sie immer weiter voneinander entfern. Können sie zueinander zurückfinden oder haben sie sich längst verloren?  Kritik Voller Erwartungen und Vorfreude habe ich auf das Finale hingefiebert und konnte es gar nicht mehr erwarten, endlich mit dem Lesen loszulegen. Doch schon das erste Kapitel hat die Vorfreude in eine schreckliche Vorahnung verwandelt und es dem Leser erschwert, dabei zu bleiben. Statt dort anzuknüpfen, wo der Vorgänger endet, hat sich die Autorin dazu entschieden, dem Leser einen Vorgeschmack vom Ende zu geben. Dadurch verpufft ein großer Teil der Spannung und all jene, die ein bestimmtes Ende herbeisehnen, werden schon auf den ersten Seiten enttäuscht. Auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt. Gleichzeitig sorgt das erste Kapitel dafür, das man das Gefühl bekommt, Laura erzähle ...

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann (Rezension)

 Inhalt Bei der Geburtstagsfeier seines besten Freundes Lasse taucht eine unbekannte Blauhaarige auf, die Quinns Namen kennt. Als sie in Gefahr zu schweben scheint, denkt er nicht weiter darüber nach, sondern eilt ihr zu Hilfe - was sein Leben für immer verändern wird. Denn er ist nicht, wer er glaubt zu sein und schon bald muss er gemeinsam mit Mathilda herausfinden, was vor sich geht. Bevor die Bedrohung nur allzu real wird... Kritik Es dauert eine Weile, bis man mit den beiden Protagonisten warm wird, was auch daran liegt, das sie wenig miteinander zu tun haben. Und das Quinn Mathilda kaum kennt und nicht mag. Dadurch fällt es einem Anfangs ein wenig schwer, in die Geschichte hineinzufinden, zumal man keinen sanften Einstieg bekommt. Man wird Hals über Kopf ins Geschehen geworfen und muss sich erstmal orientieren, was doch recht schwer fällt. Dafür ist man umso gefesselter von den Ereignissen und kann das Buch kaum aus den Händen legen. Auch wenn man schon bald an Quinns Verstan...

Hunter and Prey (Rezension)

 Inhalt Stell dir vor, es gibt eine Firma, die eine Art moderne Gladiatorenkämpfe ausführt. Die Kämpfer, die sich auf einer einsamen Insel innerhalb von drei Tagen gegenseitig umbringen müssen, sind keine Freiwilligen. Jeder von ihnen wurde von jemanden an die Firma ausgeliefert und verkauft. Und landet, ohne eine Erklärung dafür zu bekommen, auf der Insel und mitten im Kampf ums Überleben.  Kritik   Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und da es sich um ein Buch aus dem Dark Romance Genre handelt, kann man sich grob vorstellen, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Man begleitet Emily und Liam, die beide aus unterschiedlichen Gründen auf der Insel landen und als Zweierteam gegen alle anderen Teams antreten. Gleichzeitig beginnt ihre gemeinsame Geschichte schon viel früher, denn Emily ist der Grund, wieso Liam auf der Insel ist. Denn er hat für die Firma gearbeitet und sich geweigert, sie zu entführen. Der Anfang zwischen den Beiden sieht erstmal viel...

Crave (Rezension)

 Inhalt Nach dem Tod ihrer Eltern zieht Grace zu ihrem Onkel nach Alaska, der dort ein nobles Internat leitet. Nicht nur die Kälte Alaskas sondern auch ihre elitären Mitschüler bereiten Grace Sorge. Dabei weiß sie nicht mal, wie elitär und mächtig sie sind. Und in welcher Gefahr sie eigentlich schwebt. Nicht alles ist so, wie es scheint und schon bald wird Grace Welt erneut auf den Kopf gestellt. Kann sie es überstehen? Kritik Aufgrund des Marketing des Verlags weiß man als Leser schon von Beginn an, womit man es zu tun hat. Dadurch wirkt Grace lange sehr naiv, was aber verständlich ist, da sie keinerlei Ahnung hat. Und es bereitet einem Freude, sie rätseln und Theorien verwerfen zu sehen. Es lockert die Atmosphäre auf und sorgt dafür, das einige Überraschungen auf den Leser warten. Grace ist einem gleich zu Beginn schon sehr sympathisch und man fühlt mit ihr mit, weil man sich mit ihr identifizieren kann. Dadurch fühlt man sich ihren Gefühlen und somit auch dem sagenumwobenen Jaxo...

Realm Breaker - Das Reich der Asche (Rezension)

 Inhalt Wenn die Welt in Gefahr ist, werden Helden ausgesandt, um diese zu schützen. Aber was, wenn diese Helden versagen? Eine Gruppe Außenseiter soll vollbringen, was die Helden nicht geschafft haben. Aber können sie wirklich die Welt retten? Und was, wenn sich weitere Mächte gegen sie verschwören? Kritik Allein die Grundidee bildet schon einen starken Kontrast zu anderen Werken dieses Genres, da es sonst meist um die klassischen Helden geht, die die Welt retten müssen. Umso düsterer ist das Setting und die Stimmung des Buches, was einem den Atem verschlägt und den Leser in seinen Bann zieht. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, die Geschichte so aufzubauen, das man nicht sofort erahnt, was geschehen wird. Das langsame Tempo zu Beginn braucht man auch, um die komplexe Welt zu verstehen. Der Schreibstil der Autorin ist mindestens genauso gut wie bei "Der Farben des Blutes" und man fliegt quasi durch die Kapitel. Jedoch muss man immer mal wieder das Buch beiseite legen, um di...

Pfoten vom Tisch! - Meine Katzen, andere Katzen und ich (Werbung/Hörbuchrezension)

 Inhalt Wie kommt es, das so viele Menschen das Zusammenleben mit einer Katze - oder gar mehreren - wählen? Und was hebt die Katzen von Hunden und anderen Tieren ab? Diese und weitere Fragen versucht Hape Kerkeling zu beantworten, während er über seine eigene Liebe zu Katzen erzählt. Und auch den ein oder anderen Ratschlag für Katzeneltern hält er auch parat. Kritik Eine passende Inhaltsangabe fällt bei diesem Werk schwer, da es so vielseitig ist. Zum einen ist da ein Ratgeberaspekt, der immer wieder zum Vorschein kommt, wenn es Tipps und Tricks rund um die Haltung der Samtpfoten geht. Andererseits werden hier und da auch Fakten eingestreut, wodurch es stellenweise fast schon wie ein Sachbuch wirkt. Ein amüsant erzähltes Sachbuch. Und dann sind da noch all die Anekdoten aus dem Leben des Autoren, die diesem Werk einen autobiografischen Touch geben und es so einzigartig machen. Das Hörbuch wird vom Autor selbst gelesen und es hätte keinen bessere Sprecher geben können. Mit viel Witz...