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Catching Beauty 3 - du bedeutest meinen Tod (Rezension)

Inhalt


Erneut zerbricht Ambers Welt, denn Crack hat sich selbst gegen Ly eingetauscht. Ob sie ihn jemals lebend wiedersehen wird, weiß sie nicht und es nimmt ihrem Leben jeden Sinn.
Doch dann steht er plötzlich vor ihr, als wäre nichts gewesen, handelt aber ganz anders, als sie es von ihm gewohnt ist. Obwohl Amber und Crack den nächsten Schritt in ihrer Beziehung wagen wollen, kommen ihr immer mehr Zweifel, die von seinem Verhalten verursacht werden.
Als Crack erneut in Schwierigkeiten gerät, steht es für Amber außer Frage, ihn zu retten. Aber hat er es auch verdient? Und werden die beiden überleben, um vor den Traualtar zu treten?

Kritik

Wie erwartet trifft man zu Beginn auf eine deprimierte Amber, die sich fast schon im Trainingsraum verschanzt, um mit niemanden reden zu müssen. Vor allem nicht mit Ly, der in ihren Augen die Schuld am Dilemma trägt.
Das schlägt nur umso schneller in Vertrauen und gemeinsame Trauer um, was umso unrealistischer ist, weil es viel zu schnell kommt. Leider kommt es in diesem Roman häufiger zu schnellen Änderungen im Verhalten einzelner Figuren, was man nur schwer nachvollziehen kann. Dadurch wirkt die gesamte Story wenig glaubwürdig, was aber durch die Charaktere und die Spannung ausgeglichen wird.
Oftmals ist zu erahnen, wie es weitergehen wird, aber da man die Figuren schon im ersten Teil ins Herz geschlossen hat, will man trotzdem wissen, ob man richtig liegt. Auch wenn man sich mehrfach fragt, warum Amber nicht ahnt, was passieren wird und stets völlig kopflos in Situationen rennt, die dadurch nur umso gefährlicher werden. Auch wenn es dadurch nur umso spannender und amüsanter wird.
Wres rückt vollends in den Hintergrund, was schade ist, weil man erst so wenig über ihn weiß und er der Sympathischste der Truppe ist. Aber auch Ly tritt kaum noch in den Vordergrund, auch wenn es zu Beginn noch anders scheint. Gerade die Kombination von Crack, Wres und Ly hat diese Reihe so besonders gemacht und das fehlt im dritten Teil deutlich. Auch wenn man dafür tiefer in Cracks Vergangenheit eintaucht und mehr von ihm und Amber zu lesen bekommt. Es ist zwar sehr interessant, aber der Preis dafür ist einfach zu hoch. Auch wenn es in "Hunting Angel" mit Lys Geschichte weitergeht und man die Figuren wiedersieht.

Fazit

Schwächer als die vorigen Bände, aber dennoch mit allem, was die Reihe ausmacht. Auch wenn diesmal Ly und Wres in den Hintergrund treten. Ein guter Abschluss für die "Catching Beauty"-Reihe.




Autorin: J. S. Wonda
Seiten: 310
Selfpublisher

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