Direkt zum Hauptbereich

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen (Rezension)

Inhalt

Als Diana Hilferufe hört, fackelt sie nicht lange und rettet ein Mädchen aus dem Meer. Nur hat ihre Entscheidung weitreichende Folgen, denn das Mädchen ist eine Kriegsbringerin - ihr Schicksal ist die Zerstörung der Welt. Es gibt nur einen Ausweg und um die Welt und ihre Heimat zu retten, machen sich Diana und Alia auf den Weg, das Schicksal zu verändern und sich neuen Gefahren zu stellen.

Kritik

Der Anfang ist ein wenig schleppend, da man sich erst in der Welt zurecht finden muss, um Dianas Sichtweise zu verstehen. Die Kapitel werden aber sinnvoll genutzt, weil man nicht nur erfährt, wie die Amazonen leben, sondern auch viel über ihre Geschichte.
Bei den ersten Szenen, in denen man Alia kennenlernt, ist man ihr gegenüber ein wenig skeptisch, da sie nicht allzu sympathisch wirkt. Das ändert sich aber, je besser man sie kennenlernt und die Freundschaft zwischen ihr und Diana ist etwas ganz besonderes.
Da die beiden Protagonistinnen auch die Erzähler sind, bekommt man zwei verschiedene Sichtweisen präsentiert, auch wenn Alias dem Leser deutlich näher liegt. Durch Dianas Distanz zur Menschheit erscheint alles in einem anderen Licht und an manchen Stellen hinterfragt man Alias Ansatz.
Immer wieder kommt es zu überraschenden und actionreichen Szenen, die das Erzähltempo erhöhen und die Geschichte umso spannender machen. 
Die von der Autorin kreierten Charaktere sind zu Beginn recht flach gehalten und wirken wenig interessant. Das ändert sich aber mit Verlauf der Geschichte und man erkennt nach und nach, wie vielschichtig die Figuren doch sind. Das macht es umso fesselnder, weil man viel stärker mitfiebert und auf ein positives Ende für seine Favoriten hofft.
Gerade gegen Ende werden Geheimnisse aufgedeckt und es kommt zu unvorhergesehenen Wendungen. Positiv ist auch der Einfluss von Mythen und Legenden, der stetig steigt und dem Roman eine gewisse Mystik verleiht und es umso faszinierender macht.
Das letzte Kapitel zeigt dann einmal mehr Dianas Charakterstärke und was sie zu einer wahren Heldin macht. Außerdem verdeutlicht es, dass vieles, was uns wichtig erscheint, die Erde nicht zum Stillstand bringt. Und das die Amazonen in einer anderen Art Zeitrechnung leben und lassen sie noch faszinierender wirken.

Fazit

Sehr gelungen erzählt Leigh Bardugo eine neue Legende rund um die Amazonenkriegerin Diana Prince aka Wonder Woman und wie sie zu der Frau wurde, die von so vielen bewundert wird.



Autorin: Leigh Bardugo
Seiten: 448
Verlag: dtv

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sinister Crown - Brave Mädchen tun das nicht (Rezension)

 Inhalt Nachdem Maeve ohne Gedächtnis und mit Blessuren am Körper in einem Feld aufgewacht ist, versucht sie sich ein Leben an der renommierten Campbell University aufzubauen. Sie möchte nichts lieber, als in der Menge unterzugehen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dummerweise geht das bereits am ersten Tag schief, als sie in eine Situation mit dem spanischen Kronprinzen, seinen Bodyguards und einer scheinbar hilflosen Frau platzt, die sie definitiv nicht sehen sollte. Um ihre Verschwiegenheit zu sichern, soll Maeve die Fake-Freundin des Prinzen spielen, der sie nicht leiden kann und mit seinem Lebensstil nicht aufhören wird. Und während sie gegen sein Lebensstil und ihre aufkeimenden Gelüste ankämpft, merkt sie schon bald, dass weitere Gefahren lauern, die ihren Ursprung in ihrer Vergangenheit zu haben scheinen... Kritik Zwar gibt einem der Prolog einen groben Eindruck von Maeves Vergangenheit, aber letztendlich tappt man mit ihr gemeinsam im Dunkeln. Es ist frustrieren...

Very Bad Kings (Rezension)

 Inhalt Für Mable geht ihr größter Traum wahr, als sie das Stipendium für die renommierte Kingston University bekommt. Alles scheint sich endlich in ihrem Leben zu verbessern, bis die fünf Kings in ihr Leben treten. Sie sind reich, verdorben und regieren über den Campus. Und die Stipendiatinnen sind die Figuren in ihrem Spiel. Ein Spiel, das vier Stipendiatinnen vernichten wird. Ein Spiel, das nur der Unterhaltung der Elite dient. Kann Mable gewinnen oder wird sie zwischen den Kings untergehen? Und wie hoch ist der Preis? Kritik Der Prolog gibt einem schon eine ungefähre Ahnung, wohin die Reise gehen wird, was zwar ein wenig die Handlung vorweg greift, es aber nicht weniger spannend macht. Zum einen vergisst man bei all den Ereignissen schon sehr bald, was genau geschehen wird und zum anderen ist man nur umso interessierter an den Hintergründen und was alles zwischen ihnen passieren wird, um dorthin zu gelangen. Mable ist anfangs eher schüchtern und zurückhaltend, womit man sich al...

Mystery Blogger Award

Ich wurde von der lieben Medea nominiert - vielen lieben Dank dafür - und hier findet ihr ihren Beitrag: https://maedileinbooks.wordpress.com/2017/10/03/mystery-blogger-award/ Den Award hat Okoto Enigma ins Leben gerufen und ihren Beitrag findet ihr hier: https://www.okotoenigmasblog.com/my-greatest-creation-yet/ Bei dem Award geht es grundlegend darum, eher unbekannte Blogs bekannter zu machen und die Bloggercommunity zu verknüpfen. Und hier sind die Regeln: 1. Poste das Award-Logo auf deinem Blog 2. Liste die Regeln auf 3. Danke jedem, der dich nominiert hat und poste einen Link zu deren Blog 4. Nenne den Erschaffer des Awards und poste auch hier einen Link 5. Erzähle deinen Lesern 3 Dinge über dich 6. Du musst 10-20 Personen nominieren 7. Benachrichtige deine Nominierten, indem du auf ihren Blogs kommentierst 8. Stelle deinen Nominierten 5 Fragen, davon sollte eine lustig oder verrückt sein 9. Teile einen Link zu deinem besten Blogpost 3 Fakten über mich 1. Ich l...