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Frühlings Tod (Rezension/Werbung)

Inhalt

Nachdem Duncan Mary verwundet hat, wird sie vom Jäger und den Drachentötern tiefer in den Blutwald gebracht. Und damit geradewegs in die Arme der Hexe, die alle Fäden in den Händen hält. Nur ist sie nicht die größte Gefahr für die Prinzessin. Schatten der Vergangenheit finden ihren Weg in die Gegenwart und schon bald droht alles auseinander zu brechen. Welche Wahrheit stimmt? Und wessen Schicksal wird sich erfüllen?

Kritik

Glücklicherweise gibt es zwischen Band 1 und Band 2 keinen größeren Zeitsprung, sodass man sofort wieder ins Geschehen geworfen wird. Dadurch braucht man keine langen Wiederholungen und man steht sofort wieder unter Adrenalin, weil es eben um Leben und Tod geht und man Mary so sehr ins Herz geschlossen hat.
Von Mary bekommt man leider nicht mehr so viel mit wie zuvor, da sie selten bei Bewusstsein ist. Dafür erfährt man umso mehr über ihre Vergangenheit und über ihre Gefühlswelt, die sie im wachen Zustand niemals so offen dargelegt hätte. Dafür tritt der Jäger stärker in den Vordergrund und offenbart dem Leser seine Geschichte, was einiges in ein anderes Licht rückt. Und neue Fragen aufwirft, die dafür sorgen, dass man immer weiterlesen will.
Ein wenig flach bleibt die Beziehung zwischen Tarek und Duncan, die immer wieder aufeinander treffen und deren Verhalten man nicht immer versteht. Das liegt daran, dass man nur sehr wenig über ihre Vorgeschichte erfährt, was sich aber noch ändern kann.
An das Märchenhafte hat man sich allmählich gewöhnt und genießt diesen anderen Schreibstil, der so faszinierend und selten ist. Es gelingt Julia Adrian immer wieder, den Leser so zu fesseln, wie es die altbekannten Märchen bei kleinen Kindern tun. Man ist offen für alles und auch wenn es immer wieder brutal und düster wird, bleibt es doch irgendwie ein Märchen. Eine Welt, in die man sich fallen lässt, obwohl sie Probleme hat.
Immer tiefer dringt man in die Geheimnisse dieser Welt ein und doch will man immer mehr über sie erfahren. Gleichzeitig erfährt man die Hintergründe einzelner Figuren, stellt Verbindungen her und erlebt alles viel realer, weil es so echt wirkt. Nicht realistisch, aber man zweifelt nichts an, was man über Maywater und die anderen Königreiche erfährt. Gleichzeitig bleiben einzelne Figuren noch ein wenig flach, was sich aber im finalen Band noch ändern kann - was zu hoffen ist.


Fazit

Diese Reihe ist ein faszinierendes Erlebnis, das man auf keinen Fall verpassen sollte!





Autorin: Julia Adrian
Verlag: Drachenmond Verlag

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