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Very Bad Truth (Rezension)

 Inhalt

Endlich ist es den Kings gelungen, Mable zu einer Entscheidung zu zwingen. Eine Entscheidung, deren Konsequenzen keiner absehen kann. Eine Entscheidung, die sie alle zerstören kann. Hat Mable richtig entschieden oder wird es Mable und die Kings alles kosten?

Kritik

Es ist eine Weile her, seit ich zuletzt in die Welt der Kingston University eingetaucht bin und daher hat es ein wenig gedauert, bis man sich wieder an alles Wesentliche erinnert. Wobei die kurzen Erwähnungen der Ereignisse hierbei sehr hilfreich sind.
Die von Mable getroffene Entscheidung sorgt für eine neue Dynamik in der Gruppe, die man zu Beginn jedoch kaum bemerkt, da es wenig Szenen gibt, in denen unsere Protagonisten aufeinander treffen. Die Kings sind mit ihren Abschlussprüfungen und Mable mit ihren Prüfungen und einer noch viel weitreichenderen Entscheidung beschäftigt, sodass nur wenig Zeit füreinander bleibt. Das ist schade, da die Reihe von ihren Figuren und der Dynamik unter den Figuren lebt und es gerade zu einer recht elementar wirkenden Veränderung gekommen ist.
Dadurch zieht sich die Geschichte auch zu Beginn etwas, weil eben, wieder erwarten, nicht so viel passiert. Dafür werden endlich ein paar Geheimnisse gelüftet und Fragen beantwortet, die einem seit dem ersten Band unter den Nägeln brennen. Wobei immer wieder neue Fragen aufgeworfen werden. Viele der Enthüllungen sind schockierend und wirklich überraschend und es ist schade, dass manche nur kurz erwähnt werden, ehe die Erzählperspektive wechselt. Man würde hier am liebsten gleich die Konfrontation mit allen haben, um es endlich zu verstehen, aber dafür muss man sich noch gedulden.
J. S. Wonda gelingt es einwandfrei, den Leser mit all den Geheimnissen und Enthüllungen ans Buch zu fesseln und gleichzeitig ausreichend Normalität einfließen zu lassen, um die Geschichte nicht abdrehen zu lassen. Es ist die optimale Mischung, bei der man immer wieder nach dem Buch greift, weil man die Antworten zu dringend braucht, als dass einen selbst langweiligere Stellen abschrecken.
Einzelne Aspekte sind ein wenig vorhersehbar, auch wenn man bis zuletzt nicht versteht, wieso etwas bestimmtes passiert oder nicht passiert. Ich hoffe mal, das diese Fragen noch geklärt werden, denn es gibt noch mindestens vier weitere Bände, die ich unbedingt lesen will.

Fazit

All die Enthüllungen und Geheimnisse fesseln einen mindestens so sehr ans Buch wie die Protagonisten, während eine angenehme Prise Normalität erhalten bleibt. Eine süchtigmachende Mischung.






Autorin: J. S. Wonda
Seiten: 350

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