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Taken Princess (Rezension)

Inhalt

Bei seiner gefährlichsten Mission trifft Wres ausgerechnet auf eine Frau, die ihn mehr interessiert, als gut für ihn ist. Eine Frau, die genauso verdorben zu sein scheint, wie er. Und als wäre das noch nicht genug, spürt er tief in sich das Bedürfnis, sie zu beschützen. Dabei sollte man in der Unterwelt nur jenen trauen, deren dunkelste Geheimnisse man kennt. Oder gilt für die Prinzessin etwas anderes?


Kritik

Man freut sich, endlich wieder zum Trio zurückzukehren, auch wenn wir diesmal Wres' Sicht präsentiert bekommen. Da er der stumme Typ ist, ist es manchmal etwas schwierig, sich in ihn hineinzuversetzen. Zumal er auch in Gedanken nicht allzu ausführlich ist. Und leider ist auch die Prinzessin nicht wirklich gesprächiger, auch wenn sie es ihm ständig vorwirft
Beide passen zusammen und es ist teilweise wirklich nervig, weil sie es nicht erkennen wollen. Dadurch zieht es sich gerade am Anfang und das macht den Teil, in dem sie sich näher kommen, umso irrealer.
Gleichzeitig ist es die Prinzessin, die den Leser zum Kopfschütteln bringt. Einerseits leitet sie mehrere Bordelle in Washington und andererseits ist so fast so unerfahren wie B und weiß noch weniger, was sie will. Außer sie switcht in die Rolle des dominanten Parts. Diese Abgrenzung ihrer Persönlichkeiten macht sie schwer zu fassen.
Schade ist, dass man die bekannte Seite von Wres so wenig zu Gesicht bekommt. In Catching Beauty und Hunting Angel ist er der verständnisvolle und vertrauenswürdige Part des Trios. Der, dem man am ehesten vertrauen würde, während er sich diesmal als eiskalter und fast schon gewissenloser Killer präsentiert, was so gar nicht zu passen scheint. Also zumindest gegenüber einer verletzlich wirkenden Frau. Das macht ihn etwas weniger sympathisch, als man bisher gedacht hat.
Am amüsantesten ist die Szene, in der die Prinzessin auf C und Ly trifft und es so richtig zur Sache geht. Das ist so lustig und gleichzeitig führt es einem vor Auge, wie gefährlich sie alle wirklich sind.
Auch wenn einiges eher negativ klingt, hat mich die Geschichte und auch die Figuren begeistern können. Ich habe sie gerne gelesen und kehre für die nächsten Teile immer wieder in diese Welt zurück, um zu erfahren, wie es weitergeht. Denn am Ende gibt es einen echt bösen Cliffhanger und man versteht nicht wirklich, warum die Figuren so handeln. Umso hibbeliger wartet man auf die Fortsetzung, um endlich zu verstehen, was da vor sich geht.

Fazit

Auch wenn es nicht mit "Catching Beauty" mithalten kann, macht es neugierig auf mehr und zeigt uns unbekannte Seiten von Wres.



Autorin: J S Wonda
Seiten: 
Selfpublisher

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