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Hunting Angel 2 - du wirst mir verfallen (Rezension)

Inhalt

Obwohl Eden Ly belogen und betrogen hat, haben er, C und Wres sie gerettet. Nur wissen sie noch immer nicht, ob sie ihr vertrauen können. Nicht gerade hilfreich, dass Ly in ihrer Gegenwart kaum richtig denken kann. Und während er dieses gerissene Biest im Dunkeln tappen lässt, versucht er verzweifelt sein Lebenswerk zu retten. Nur hat er nicht mit ihrem Kampfgeist und ihrer Eigensinnigkeit gerechnet. Sie sind sich zu ähnlich, um zueinander zu passen und doch wird es wohl nie einen passenderen Partner für sie geben. Nur können sie jemals glücklich miteinander werden oder werden sie sich gegenseitig vernichten?

Kritik

Zu Beginn bekommt man einen Einblick, was bisher geschehen ist, wodurch man sich wieder erinnert und noch besser in die Geschichte abtauchen kann. Dadurch fiebert man sofort wieder mit, da man noch immer nicht alle Hintergründe kennt. Oder sich erinnert.
In manchen Szenen gewinnt man Eden gern, leider fällt das ständig in sich zusammen, wenn man wieder mal an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln muss - was leider ziemlich oft der Fall ist. Dadurch schließt man sie nicht richtig ins Herz, weswegen man stets auf Lys Seite steht. Nur sorgt das dafür, dass sie den Leser stets von ihrer Unschuld überzeugen muss, wodurch Lys Anschuldigungen umso glaubhafter erscheinen.
Der Wechsel zwischen den Erzählern gibt uns einen Einblick in die Gefühlswelt unserer Protagonisten und vereinzelt in einige Nebencharakter. Obwohl man ins Innere der Figuren blicken kann, überraschen sie einen dann doch mit ihren Handlungen - auch wenn Ly und Eden niemals an Crack und Amber herankommen. Die erotischen Szenen sind viel zu stark verteilt und es wirkt manchmal so, als gäbe es die Szene nur, weil es ein Dark-Romance-Roman ist. Das ist schade, da die Entwicklung der Beziehung ein wenig kreiert erscheint und man die beiden nicht wirklich als Traumpaar betrachten kann. Vielleicht liegt es aber auch nur an all den Dingen, die im Hintergrund ablaufen und bisher kaum thematisiert wurden. Denn beide werden von Geheimnissen umgeben, die sie vor einander und vorm Leser hüten. Es wäre nicht das erste Mal, dass uns die Autorin auf falsche Fährten lockt und erst am Ende mit der großen Erklärung aufwartet.
Eden bleibt dem Leser ein Rätsel, obwohl man hin und wieder in ihren Kopf gucken kann. Gerade das macht es schwer, sich mit ihr zu identifizieren, wodurch man nicht ganz so sehr mitfiebert. Das schmälert ein wenig die Spannung, wobei das gegen Ende immer besser wird, weswegen man unbedingt weiterlesen will.

Fazit

Trotz einiger Schwächen bei den Charakteren macht der Handlungsverlauf Lust auf mehr und man will unbedingt wissen, wie es mit Ly und Angel ausgeht.



Autorin: J. S. Wonda
Seiten: 314
Verlag: Selfpublisher

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