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Traumfänger (Rezension)


Inhalt

Seit Emma im Koma liegt, hört Kylie in ihren Träumen ihre kleine Schwester schreien. Eines Nachts trifft sie dann auf einen Jungen in ihren Träumen, der ihr erklärt, dass ihre Schwester nur dann aufwachen kann, wenn sie das Ende der Traumwelt erreicht. Kylie ist wild entschlossen, gemeinsam mit Matt ihre Schwester zu retten. Gefahren warten auf sie und schnell stellt sich heraus, dass jemand aus der realen Welt seine Finger im Spiel hat. Aber nicht nur Emma muss gerettet werden, denn auch Matt steckt in der Traumwelt fest.

Kritik

Das Thema ist noch relativ unbenutzt und es gibt nur wenige Romane, die sich mit der Traumwelt befassen. Vor allem nicht in der Form, in der es in diesem Roman der Fall ist. Die Kreaturen in der Traumwelt sind mit das Interessanteste und ich bevorzuge die Feuerwölfe, auch wenn sie angsteinflößend sind. Zumindest am Anfang.
Die Protagonisten hingegen sind nicht allzu glaubwürdig. Kylie, die noch nie einen Freund hatte, schmeißt sich fast sofort an Matt heran. Und Matt, der seit einem halben Jahr in der Traumwelt festsitzt, hat nichts besseres zu tun, als die erstbeste Frau zu küssen. Die Beziehung der beiden wirkt zu gezwungen und dadurch kann der Leser sich nicht wirklich in sie hineinversetzen, geschweige denn für diese Beziehung sein. Dadurch wünsche ich mir auch ein anderes Ende
(Achtund Spoiler !!!! Es ist der erste Roman, bei de ich mir ein tragisches Ende wünsche, weil es zum Ret der Geschichte passen würde, sie realistischer machen würde und es einfach eine perfekte Gelegenheit für ein trauriges Ende gibt.)
Spoiler Ende
Auch hat man schnell eine Ahnung, was als nächstes passiert, weil es angedeutet wird und es der Autorin nicht gelingt, den Leser zu überraschen. Einige Figuren scheinen nur eingeführt zu werden, um eine Sache zu erledigen und das ahnt man auch relativ früh. Dadurch wird keine wirkliche Spannung aufgebaut und das wiederum erschwert das Lesen.

Cover

Das Cover spiegelt den Titel wieder, aber nicht wirklich die Geschichte. Ich persönlich hätte ein Cover bevorzugt, wo man den Nebel sieht, der beim Eintritt in die Traumwelt da ist, und dann Schemenhaft die Feuerwölfe. Das fände ich wäre ein viel gelungeneres Cover

Fazit

Die Idee ist gut, aber leider kann die Umsetzung nicht ganz mithalten. Wenn man gerade Zeit zu lesen und keinen allzu großen SUB Stapel hat, ist dieser Roman eine gute Wahl.

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